Der Kulturverein berichtet:

2026 Maitrffen zur Fledermausbeoebachtung

Diesmal brauchten wir keine Bus, alle fanden den Weg ob zu Fuß, mit dem Rad oder Auto zu unserem Renzendorfer Teich. Und auch das Wetter spielte mit, tags war es sehr warm, die Tage davor hatte es geregnet, so dass viel Luftfeuchtigkeit vorhanden war: besonders gut für Mücken und Nachtschwärmer und damit auch für ihre Jäger die Fledermäuse. Und dann hatte noch ein Heinzelmännchen extra für uns das Gras um den Teich frisch gemähnt, so dass wir uns ohne Angst vor Zecken bewegen konnten.

Alle hatten auf ihren mitgebrachten Klappstühlen im Kreis Platz gefunden, die Brotzeit war angerichtet (danke an die HelferInnen). Im Kreis der Interessierten ließen wir uns erst mal die mitgebrachten Leckereien, Baquette mit verschiedenen Aufstrichen, Käsesticks mit Weintrauben und Pfefferbeißer schmecken.

Und dann erläuterte Thomas Steinke anhand vieler toller Bilder und Modelle Lebensweise und Arten von Fledermäusen.

 

beeindruckend die unterschiedlichen Fledermäuse am Stiel sowie die Skelette, so dass man Flughäute, Zähne und Ohren mal ganz aus der Nähe betrachten konnte. 

Und Fledermauskästen für zu Hause, die unseren kleinen Flugkünstlern Unterschlupf bieten. Ein guter Nebeneffekt: Mücken werden deutlich weniger, wenn sich Fledermäuse bei uns wohl fühlen.

Und dann hieß es warten, den wunderbaren Sonnenuntergang genießen und dann kamen die ersten dicht über dem Wasser, über unsere Köpfe und vor allem über dem kleinen eher brackigen Nebenteich - leider zu schnell und zu unvorhersehbar wo, als dass man sie fotografieren oder filmen konnte.


April 2026: Grüne Sauce - Essen mit literarischer Untermalung

wunderbar dekoriert wartet das DGH auf die Essensgäste, diesmal nicht ganz so viele wie sonst. Unddann schmeckt es erst mal allen hervorragend gekocht von den fleißigen Helfern/Helferinnen des KV.

Arnd Geerts würzte dann das gemeinsame Mal mit einer ersten literarischen Elegie auff die Grüne Sauce und zum Nachtisch präsentierten Tamara und Harald die Geschichte vom 4-Minuten Frühstücksei auf Hessisch (Original von Loriot). 

Diesmal entspannt im Helferinnenkreis, alles perfekt organisiert und vorbereitet.


2026: Aprilfahrt nach Grünberg ins bachtal

Zwar hatten wir ursprünglich gedacht, das Bachtal bei der üppigen Blühte des Lärchesporns zu erleben, doch dieser war schon weitgehend verblüht. Der Spaziergang durch dieses idyllische von Bächen und Quellen geprägte Tal bei Grünberg bis zur historischen Pumpstation ist aber zu jeder Jahreszeit wunderbar.

Grünberg hat eine riesige Anzahl von Quellen rings um die Stadt, liegt allerdings auf dem Berg darüber. So bewahrte dieser Schatz an Wasser die Stadt im Mittelalter auch nicht davor zweimal durch einen verheerenden Brand völlig zerstört zu werden. Erst die geniale Erfindung einer Pumpstation im Bachtal schuf die Voraussetzung für diverse Brunnen und ständig frisches Quellwasser in der Stadt. Ein mit schauspielerischen Einlagen besonders lebendiger Vortrag führte uns die Funktion dieser in Deutschland zu dieser Zeit (ca.1450) wohl einmaligen Pumpstation und ihrer Entstehungsgeschicht plastisch vor Augen.

 


2026: Märzfahrt nach Stumpertenrod zur Sternwarte

Mit 2 Bussen und PKW voll gepackt starteten wir diesmal spät, um die Sterne am Nachhimmel bestaunen zu können. Gut eingepackt trotzten wir der doch beachtlichen Kälte. Und wir hatten Glück: trotz verhangenem Himmel war ein kleines Fenster offen, um den Mond in seiner vollen Pracht durch das Fernrohr ganz nah bestaunen zu können. Erste genauere Erläuterungen über die Funktion und Handhabung der vielen Teleskope fanden noch vor Ort mit dem zurückgeschobenen Dach statt. Dass die Profis gar nicht draußen ausharren müssen, sondern alles im Warmen im Vereinsheim auf ihren Laptops serviert bekommen, war eine der interessanten Details. Danach gings auch für uns ins Warme in dieses Vereinsheim zum ausgesprochen interessanten und kurzweiligen Dia-Video-Vortrag "Weltreise der Erde", um die Grundlagen zu erläutern. Zum Abschluss noch ein grandioser Sonnenuntergangshimmel.

Spannende Einblicke haben vielleicht bei dem ein oder anderen den Wunsch geweckt, nochmal bei besserem Wetter in einer Vollmondnacht nach Stumpertenrod zu fahren, was jederzeit möglich ist. Daneben gibt es ein vielfältiges Programm. Und dann gings nach Hause zum Aufwärmen, diesmal ohne gemeinsames Klönen in einem Lokal.

 

Fotos: Wolfgang Schuchard und Eva Vornberger


2026: Februr-Fahrt ins 50-er Jahre Museum Büdingen

Nach Startschwierigkeiten weil wir nicht an den Schlüssel zum TVB-Bus kamen, stand dann erst mal eine längere Fahrt durch den schönen Vogelsberg an, allerdings auch eine sehr kurvenreiche, die dem ein oder anderen nicht so gut bekam. Büdingen selbst war dann schon als Städtchen beeindruckend mit den massiven Tortürmen und der Festungsmauer, den alten Fachwerkhäusern aber auch dem schmucken Museumsgebäude.

Die ausführliche Einführung in Geschichte und Ausstattung dieses einmaligen Museums konten wir in einem stilechen 50-er Jahre Cafe bei Milchmixgetränken, Kaffee und Teilchen genießen, natürlich an original Nierentischchen. Hier finden auch kleinere Veranstaltungen statt, demnächst z.B. ein Rock n roll-Konzert auf der kleinen Bühne, aktuell bestückt mit typischen Musikinstrumenten der Zeit.

Und dann steuerten wir in Grüppchen die verschiedenen Ausstellungsräume an, und bestaunten die Vielfalt, wobei sicher einiges mit eigenen Erinnerungen verbunden werden konnte. Für Fragen stand uns die Museumsführerin weiterhin zur Seite.

 

Die überbordende Vielfalt an Gerätschaften wurde übersichtlich durch die liebevoll gestalteten thematischen Ecken: Kiosk, Tankstelle mit Mopeds, Friseursalon,  Kaufmannsladen, Cinema-Kartenhäuschen, Lese- und Nähecke, Kaffeetisch, Umkleide mit Dessous und Petticoats, Bar, große Küche, .... Daneben in vielen Vitrinen z.B. alte Fotoapparate, Geschirr, Dosen, Spielzeug, und ...

Der zur Verfügung stehende Ausstellungsbereich umfasst zwar mehrere Räume, ist aber dennoch zu klein für alle Sammlungen, so dass sich auch noch eine Menge im Lager befindet. Das Museum nimmt auch keine Sammlungen mehr an, obwohl ihnen immer wieder interessante Stücke angeboten werden. Den Grundstock hat ein Ehepaar gelegt, das viel auf Flohmärkten unterwegs war und seine Sammlung insgesamt zur Verfügung gestellt hat. Das Hochwasser der letzten Jahare hat vieles zerstört und eine längere Diskussion ausgelöst, ob es wieder aufgebaut werden sollte. Dass sie sich doch dazu durchgerungen haben, ist wirklich ein Glück: diese Museum ist ein echtes Kleinod. 

Zurück gings dann wieder durch den kurvenreichen Vogelsberg, gut gemeistert von unseren Fahren: herzlichen Dank dafür!

 


2026: Januar-Fahrt ins vonderaumuseum fulda

Das neue Jahr hat begonnen und damit auch unsere Reihe "Natur-Kultur-Genuss-Fahrt". Unser erstes Ziel war die große Jahres-Ausstellung des Kunstvereins Fulda im Vonderaumuseum. Zwei beteiligte Künslerinnen sind Schwalmtalerinnen, Victoria Wittek aus Rainrod und Kathrin Reiss aus Hopfgarten. Sie haben sich bereit erklärt, uns etwas zu den Künstlern und ihren Werken zu erzählen. Und wir waren sehr begeistert über die ausführlichen Erläuterungen sowohl zur jeweiligen Technik als auch zu dem, was die Künstler selbst in der Vernissage zu ihren Werken gesagt hatten. Vielen vielen Dank!!!  

Neben dem Ausstellungsplakat mit dem Motto der Ausstellung Vitoria Wittek umringt von der Gruppe und daneben Kathrin Reiss (Mitte) bei ihren Erläuterungen. Rechts die gespannte Zuhörerschaft.

Die Vorsitzende des Kunstvereins Anna E. Härtel-Geise experimentiert mit Textil. Quallen und Oktobus sind gefilzt, die Krähenversammlung gestrickt und die Pfauen gestickt.

Verschiedene Objekte aus unterchiedlichem Material, Stein, Eisen, Holz bis hin zu Bienenwachs, aus dem die Rosen geformt waren. Besonders beeindruckend und fast zum Anbeißen perfekt der Obstteller...

Sowohl das Obst als auch die Rosen sind wirklich aus Bienenwachs und können als Kerzen genutzt werden; da waren wir uns einig, das wäre zu schade!

Malerei und Fotografie mit unterschiedlichem Abstraktionsgrad und Technik.

... und das haarige Werk von victoria wittek (es sind tatsächlich ihre eigenen Haare, gesammelt über Jahre aus der Haarbürste) und danebene das Acrylbild von Kathrin Reiss. 

Hier noch ein Blick in den Veranstaltungssal, der allerdings demnächst wegen Renovierung geschlossen wird. Insgesamt ist das Vonderaumuseum immer einen Ausflug wert: neben den aktuell wechselnden Ausstellungen gibt es den historischen und das Naturkundemuseum zu bestaunen. auch das Planetarium ist hier untergebracht. 

 


Mit der weihnachtlichen beleuchteten Stadt Asfeld
wünsche ich allen ein frohes Fest und
einen guten Rutsch in das Neue Jahr,
verbunden mit dem Wunsch,
dass es endlich wieder ein friedlicheres Jahr werde.

 

Eva Vornberger