Der Veranstalter schreibt dazu:

 

 

"Vom 5. bis 7. April 2024 haben Besucherinnen und Besucher von jung bis alt in ganz Deutschland die Gelegenheit, eine Entdeckungstour durch die Werkstätten von Kunsthandwerkerinnen und -handwerkern und Kreativschaffenden zu unternehmen und dabei die unverwechselbare Handschrift der regionalen Kreativszene zu erleben."

 

In Alsfeld beteiligt sich die Goldschmieding Ingrid Wriedt, die u.a. aus einer Kombination von Basalt und Gold und Silber wunderbare Unikate herstellt.

 

Im Rahmen dieser Kunsthandwerkstage werden Werke von
Franz Vornberger
im Atelier von WerkArt, Jahnstr. 2, 36304 Alsfeld, ausgestellt.

 

Öffnungszeiten: Fr 14:00 bis 18:00, Sa 10:00 bis 13:00, So
                                                                           14:00 bis 18:00 sowie nach Vereinbarung

 

 

www.werkart.de  und  www.franzvornberger.com

 

 

 

 

Von Franz Vornberger,  waren Aquarelle, Ölkreidezeichnungen und Drucke (Lithographie und Siebdrucke) aus verschiedenen Schaffensperioden ausgestellt. Nach Ende wandern die Bilder wieder nach Hopfgarten.

Daneben stelle auch der von der Dokumenta und Art Basel bekannte Bildhauer Johannes Schönert (s.Bild) Kleinplastiken und Zeichnungen aus, sowie die Heike Cimander

In den Vitrinen präsentierte Ingrid Wriedt besondere Schmuckstücke, hier vor allem auch wunderbare Arbeiten mit Basalt und erklärte auch in ihrer Werkstatt die verschieedeneen Schritte von der 1. Idee über das Modell bis hin zur eigentlichen Umsetzung. Auch bei den Bildern und Plastiken konnte wer Fragen hatte sich mit den Künstlern austauschen.

An den Nachmittagen spann die freie Schriftstellerin Sabine Heine wunderbare erzählerische Linien zwischen ihrer und Ingrids Aufwachsen auf dem Dorf. Viele der Zuhörer fanden sich selbst darin wieder.

 

Der besondere Reiz dieser Ausstellung war die Präsentation in Wohnräumen, die den Kunstwerken eine ganz andere Dynamik geben als in einer nüchternen Galerie, einfach ein Genuß! Nur leider war zu wenig in der Presse zu lesen im Vorfeld, viele der Teilnehmer hatten es nur durch Zufall erfahren.

 

 


Ein Angebot unsere Kulturvereins zusammen mit der Nachbarschaftshilfe Schwalmtal e.V.

 

Mit dem Bürgerbus wollen wir in geselliger Runde interessante, spannende und auch ungewöhnliche Orte im Vogelsberg erkunden. Es gibt so viele nur wenig bekannte Kulturorte, Naturphänomene und Genussgelegenheiten in unserer näheren Heimat, welche zu erleben gerade zusammen mit anderen besonderes Vergnügen bereitet.

 

Geplant sind monatliche Fahrten passend zum Jahresverlauf, die kostenlos (Spende für Benzin) für alle sind. Eventuelle Eintritte, Führungen oder Veranstaltungskosten werden gesondert ausgewiesen und abgerechnet. Essen und Trinken bezahlt jeder selbst.

 

Das Angebot steht grundsätzlich Jedem offen. Wir freuen uns auf eine Generationen übergreifende Teilnahme. Sofern das Interesse die Bürgerbus Kapazität übersteigt, steht ein weiterer Kleinbus zur Verfügung.


im April 2024

Donnerstag, 18.4.2024 ins Info-Zentrum Hoherodskopf

April-fahrt, 18.4.2024, ins Info-Zentrum Hoherodskopf

 

Einmal bietet der Hoherodskopf die Möglichkeit, auch einen kurzen oder etwas längeren Spaziergang durch den Schnee zu machen. Daneben werden wir im Infozentrum mit Führung viel über Entstehung und Natur des Vogelsberges erfahren.

 

Im Anschluss wollen wir ieder bei Kaffee und Kuchen unsere Eindrücke austauschen.

Diese Tour findet nur statt, wenn das Wetter es zulässt.

 


im März 2024

Mittwoch, 20.3.2024, Laubach Puppenstuben-Museum

 

Dass wir eine Vielzahl kleiner Museen in der näheren und etwas weiteren Umgebung haben, dürfte vielen bekannt sein. Dass das Puppenstuben-Museum in Laubach aber eine besondere Empfehlung ist, hat uns zu diesem Ziel bewogen.

 

Daneben lädt der herrliche Schlosspark zu einem kleinen Spaziergang ein und direkt neben dem Puppenstubenmuseum befindet sich ein kleines Kaffee, wo wir den gemeinsamen tag ausklingen lassen können.

 


bisherige Fahrten-Veranstaltungen

im Februar 2024

Donnerstag, 22. 2. 2024 nach Mücke Ernst Eimer Stube

Diese Fahrt wr ursprünglich für Januar vorgesehen, musstewitterungsbedingt aber abgesagt werden. Wir werden sie jetzt im Februar nachholen und verschieben die Fahrt zum Hoherodskopf in den April.

 

Ernst Eimer ist ein in unserer Gegend recht bekannter Maler, der vor allem Bauern, Handwerker und Landschaften unserer Gegend in zahlreichen Ölbildern festgehalten, aber auch Kinderbücher geschrieben hat. Wir haben die Chance mit der Enkelin eine Führung
(5,- €/Person) zu bekommen und in den Ernst-Eimer Stuben auch zu einer gemütlichen Kaffeerunde zusammen zu sitzen. Kuchen müssen wir diesmal selbst beisteuern (bitte keine ganzen Kuchen, wer kann nur 2-3 Teile).

 

Im Anschluss wollen wir uns noch den „Unverpackt-Laden“ anschauen, ein Konzept, das konsequent auf Vermeidung von Plastikmüll setzt. Wer etwas erwerben möchte, sollte an entsprechende Behältnisse denken.

 

im Dezember 2023

 Dienstag, 12.12. in die Barockstadt Fulda und ihren berühmten Weihnachtsmarkt

 

Diesmal stehen Kultur und Genuss im Mittelpunkt. Wir wollen zunächst die üppige Pracht des barocken Schlosses besichtigen, sind dafür zu einer Führung um 15:00 Uhr vorgemerkt. Danach könnten wir gemeinsam durch den Schlosspark schlendern oder Grundlage mit einem leckeren Kuchen im Kaffee Glück legen. Bis dahin dürfte es dämmrig genug sein, dass die besondere Atmosphäre eines Weihnachtsmarktes wirken kann.

 

Abfahrt um 13:30 am Rathaus, die anderen Ortschaften je nach Anmeldung entsprechend früher!
Rückfahrt ca. 19:00 Uhr.

Kosten: Führung im Schloss ca. 6,- € pro Person und eine kleine Spende für die Fahrt. Kaffee und Weihnachtsmarkt begleicht jeder selbst.

 

Anmelden bitte bis spätestens 4.12.2023.

 

Wir freuen uns auf unsere 4. Tour

 

Renate Steinke-Faig (015202522069) und Eva Vornberger (06638-1245)

 


im November

 

 Samstag, 18.11. in die Burgenstadt Schlitz und ihre Brennerei

 

Wir wollen zunächst mit einem Stadtbummel und Besuch des Burgmuseums die Stadt Schlitz auf uns wirken lassen. Danach lernen wir in der Schlitzer Korn- und Edelobstbrennerei das Destille-Handwerk kennen und bei einer Verkostung die Produktvarianten.

 

Abfahrt um ca. 13:15 Uhr am DGH in Storndorf, 13:25 am DGH Hopfgarten und 13:30 am Rathaus, diesmal also umgekehrte Reihenfolge! Rückfahrt ca. 19:00 Uhr.

 

Kosten: Verkostung und Führung in der Destille 15 € pro Person, Eintritt ins Museum und eine kleine Spende für den Bus.

 


im September

 

Donnerstag, 21. 9. 2023 an die Ober-Mooser-Seenplatte.

Die Beobachtung von Wasservögeln zur herbstlichen Zugzeit am Großen Teich in Ober-Moos ist besonders spannend. Dort werden wir für etwa eine Stunde zahlreiche, auch seltene Enten, Gänse und Watvögel kennenlernen, eine ornithologisch kundige Führung eingeschlossen.  Vorhandene Ferngläser bitte mitbringen, evtl. auch kleine Klappstühlchen.

 

Zuvor aber wollen wir in dem kleinen Café in Metzlos in gemütlicher Runde plaudern und die köstlichen Kuchen genießen. Im selben Gebäude besteht auch die Gelegenheit für einen kleinen Einkauf in einem besonderen Dorfladen mit vielen regionalen- und Bioprodukten.

 

Wir starten um 13:00 am DGH Hopfgarten und um 13:30 Uhr in Storndorf am DGH. Wer in einem der anderen Orte mit dem Bus abgeholt werden möchte, teilt dies bitte bei der Anmeldung mit. Für unsere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 16.09. unter Tel.: 015202522069 (R. Steinke Faig) oder 06638-1245 (E. Vornberger)

 

Ein Angebot von Nachbarschaftshilfe Schwalmtal e.V. und Kulturverein Hopfgarten e.V.

 

Mit dem Bürgerbus wollen wir in geselliger Runde interessante, spannende und auch ungewöhnliche Orte im Vogelsberg erkunden. Es gibt so viele nur wenig bekannte Kulturorte, Naturphänomene und Genussgelegenheiten in unserer näheren Heimat, welche zu erleben gerade zusammen mit anderen besonderes Vergnügen bereitet.

 

Geplant sind monatliche Fahrten passend zum Jahresverlauf, die kostenlos (Spende für Benzin) für alle sind. Eventuelle Eintritte, Führungen oder Veranstaltungskosten werden gesondert ausgewiesen und abgerechnet. Essen und Trinken bezahlt jeder selbst.

 

Das Angebot steht grundsätzlich Jedem offen. Wir freuen uns auf eine Generationen übergreifende Teilnahme. Sofern das Interesse die Bürgerbus Kapazität übersteigt, steht ein weiterer Kleinbus zur Verfügung.

 






Terminkalender Brauerschwend 750-Jahrfeier




Das Storchennest ist angenommen

 

Im letzten Jahr erst wurde der Mast und die Nisthilfe von einer Gruppe naturinteressierter Hopfgärter aufgebaut.

 

Und wir hatten alle nicht damit gerechnet, dass so schnell ein Interessent das Nest für sich entdeckt. Aber er scheint sich wohl zu fühlen.

 

Noch wirkt das Nest nicht sehr komfortabel, Dennoch hat er im 2. Anlauf nun noch eine Partnerin gefunden.

Leider war die Aufzucht des Nachwuchses nicht so erfolgreich.

Mal sehen ob es im nächsten Jahr besser klappt.

 

So warten wir, was sich weiter entwickelt.


Der Biber ist zurück an der Schwalm in Hopfgarten

Vortrag zum Thema mit Thomas Steinke

 

Der Biber ist zurück in unserer Gemeinde und zwar in Hopfgarten in der Schwalm. Einigen ist das bereits an den typischen, wie eine Sanduhr aussehenden Nagestellen an Bäumen aufgefallen. Was es für uns hier heißt und wie wir mit eventuellen Konflikten umgehen können, war Inhalt des Vortrages, zu dem die Gemeinde gemeinsam mit dem Kreisverband NABU Vogelsberg am 7.2.23 ins DGH Hopfgarten eingeladen hatte.

 

Thomas Steinke führte informativ und lebendig durch die verschiedenen Facetten des Themas. Er schlug einen weiten Bogen gespickt mit anschaulichen Details, Grafiken und kurzen Videosequenzen in seiner Präsentation: Zunächst etwas Historisches, wie die ursprüngliche Ausbreitung über die gesamte nördliche Erdkugel, oder die  Entscheidung der Kirche, den Biber zum „Fischähnlichen“ zu deklarieren, so dass er in der Fastenzeit gegessen werden durfte, als auch die intensive Bejagung aufgrund des wunderbar wärmenden Felles, die dann fast zur vollständigen Ausrottung in Deutschland geführt hat bis auf wenige Exemplare an der Elbe. Wie sich dieses Fell anfühlt, konnte man an dem Ausstellungsstück erfassen.

 

Die biologische Einordnung, die Abgrenzung gegenüber Bisam und Nutria wurden ebenso verdeutlicht wie seine Lebens- und Essgewohnheiten: als reiner Vegetarier steht Grünzeug jeglicher Art auf seinem Speiseplan, aber auch Feldfrüchte wie Sellerie, Mais oder Zuckerrüben und besonders im Winter, schmackhafte Rinde und dünne Zweige von Weichhölzern wie Weiden und Pappeln, die er sich auch durch Fällen der Bäume ergattert.

 

Dass er daneben als Baumeister großer Auenlandschaften aktiv ist, dürfte zwar jedem bereits bekannt gewesen sein. Wie er dies jedoch konkret schafft, wurde erst wirklich anschaulich durch das Bild- und Videomaterial. Dazu konnte man an einem ausgestopften Biber und dem echten Nagezahn in dem Kieferskelett das Werkzeug (Krallen und Zähne) direkt bewundern. Mit diesen Baumaßnahmen renaturiert der Biber kostenfrei unsere Flusslandschaften, hält das Wasser zurück, was eine verstärkte Grundwasserbidung zur Folge hat und schafft damit auch gleichzeitig Lebensraum für andere gefährdete Lebewesen. Die vielleicht von Manchem gefürchteten Dämme zum Anstauen des Wassers entstehen immer dann, wenn der Wasserspiegel zu tief fällt, so dass Gefahr besteht, dass der Eingang zur Burg nicht mehr unter Wasser liegt. Das wird in dem bisher gewählten Gebiet in Hopfgarten voraussichtlich nicht passieren.

 

Das erste Bundesland, das den Biber wieder aktiv ansiedelte, war Bayern, so dass jetzige Einwanderer entweder aus Bayern oder aus Thüringen und ursprünglich aus den Elbauen hierher zu uns kommen. Mittlerweile ist der Biber im Vogelsberg wohl in vielen Gewässern heimisch geworden. Auch hierzu wurden einige Beispiel-Burgen gezeigt. Seit wann der Hopfgärter Biber hier aktiv ist, kann man nicht sagen, ebenso wenig ob es nur einer oder schon ein Pärchen ist; das Wachstum der Burg mit den zwei Hügeln deutet darauf hin, dass er nicht erst kürzlich hier erschienen ist. Außerdem hat er wohl nicht nur Weiden und die kleine Eiche bisher geschält bzw. gefällt sondern auch schon 2 Apfelbäume – er weiß wohl was gut ist. Vorsorgliche Maßnahmen sollten hier Drahtkörbe um Obstbäume und andere schützenswerte Bäume sein, die in seinem Einzugsbereich liegen. Das sind in etwas bis zu 20m rechts und links der Schwalm. Dass er auch in der Lage ist, ziemlich dicke Stämme zu durchnagen, zeigte uns ein kurzes Videobeispiel. So ist es für uns natürlich auch wichtig, angenagte Bäume, von denen beim Sturz Gefahr ausgehen könnte, zwar vorsorglich zu fällen, dann aber für ihn als Nahrungsquelle liegen zu lassen. Sonst geht er an den nächsten ran.

 

Wann sich unser Biber oder seine Nachkommen weiter die Schwalm hoch ausbreiten werden, kann man nicht sagen. In die Musel hat er wohl schon mal hineingespitzt. Aber es scheint ihm hier in Hopfgarten zu gefallen. Das Hochwasser hat ihn auch nicht vertrieben, die Burg wächst, so dass wir sicher davon ausgehen können, dass er uns hier erst einmal erhalten bleibt. Und vielleicht können wir ihn irgendwann ja auch mal ablichten.

 

Der Biberbau in Hopfgarten an der Schwalm, aufgenommen Anfang Februar 2023 (E. Vornberger)

 

Schön zu sehen ist hier die Biberrutsche ins Wasser vor dem Bau, der angenagte Weidenbaum und das Gehölz über dem größeren Bau.

Der Biberbau vor und bei Hochwasser im Januar 2023

 

In diesem Bereich der Schwalm sind bereits 10-Meter Streifen rechts und links der Schwalm naturbelassen und als Überschwemmungsgebiet unter Naturschutz gestellt.


SchwalmTALradweg ist eröffnet

Schneller als gedacht ist ein wichtiger Schritt in Richtung attraktive Gemeinde auch für Touristen geschafft. Da in der Zeit des Lockdown in  der Coronakrise die Radbegeisterung der Bevölkerung so sprunghaft gestiegen ist, haben sich die Verantwortlichen im Projekt "Schwalmtal Wanderweg" dazu entschlossen, dem Radweg durch unsere Gemeinde Priorität zu verleihen. Gelungen ist es dadurch, dass viele bestehenden Wege genutzt wurden und Herr Georg ebenso schnell eine online-fähige Beschreibung der Tour geschaffen hat.

 

Eckpunkte des Radweges:

  • 38,2 km langer Rundweg
  • 620 Höhenmeter

 

Für wen geeignet?

 

  • E-Biker
  • Ambitionierte Tourenradler

Unter dem folgenden Link ist eine genaue Beschreibung zu finden:

 

http://www.kulturverein-storndorf.de/index.php/tourismus2/tourismus-aktuell/4250-neu-schwalmtalradweg.html

 


Familie Krug aus Nebraska auf den Spuren ihrer Vorfahren (J.Worm)

Norm Krug aus Chapman im Bundesstaat Nebraska in den USA besuchte Mitte Nov. 2019 mit seiner Familie Deutschland – unter anderem den letzten Wohnort des Ur-Ur-Großvaters und das örtliche Umfeld. (42,7 % der Einwohner Nebraskas haben deutsche Vorfahren.)

Norm Krug, dessen Ur-Ur-Großvater im 19. Jh. von Unter-Sorg nach Amerika auswanderte, gründete 1997 mit einer handvoll Bauern im fruchtbaren Platte River Valley in Nebraska
das Unternehmen Preferred Popcorn, mit dem Ziel, gesundes, hochwertiges Popcorn zu liefern. Die Kooperative
mit über 1.000 Bauern zählt heute zu den wichtigsten Exporteuren von Popcornmais in den USA.

 

Mit seinem Unternehmen Haase Food beliefert Helmut Haase von Ober-Mörlen aus weltweit Kunden mit allem, was mit Popcorn und süßen Snacks zu tun hat.

 

 

 

v.l.n.r.: Colleen Haase, Helmut Haase und Norm Krug vor einem

Preffered Popcorn – Betrieb in Chapman im Bundesstaat Nebraska in den USA

Anlässlich der Unterzeichnung eines neuen Handelsabkommens zwischen Preferred Popcorn und dem Unternehmen Haase Food, bei dem in Berlin auch der Gouverneur von Nebraska (Ein Gouverneur in Amerika ist hinsichtlich der politischen Bedeutung mit einem Ministerpräsidenten in Deutschland vergleichbar) zugegen war, hat die im Glauben fest verwurzelte Familie von Norm Krug neben Berlin noch die Lutherstätten Erfurt und Wartburg besucht.

Vorne links: Helmut Haase, rechts: Generaldirektor Sam Krug Dahinter in der Mitte: Gouverneur Pete Ricketts

Letzter Programmpunkt der Deutschlandreise war ein Besuch des letzten Wohnortes des Urgroßvaters Johannes Krug vor der Ausreise, nämlich Unter-Sorg.


Zur Vorbereitung dieses Termins hatte Herr Helmut Haase aus Ober-Mörlen über die Gemeindeverwaltung der Gemeinde Schwalmtal einen ersten Kontakt zu Jürgen Worm aus Unter-Sorg herstellen können.


Nachdem von Helmut Haase ein paar Eckdaten zur Familiengeschichte Krug übermittelt wurden, konnte Jürgen Worm, zusammen mit dem Genealogen Michael Lünzer, trotz der kurzen, zur Verfügung stehenden Zeit auf 5 DIN A 4-Seiten die Ahnen-Reihen im Mannesstamm bis 1730 zurückverfolgen!!
Auf der mütterlichen Seite des Ur-Ur-Großvaters sogar bis 1692 zurück.
Das Familienbuch Hopfgarten hat sich als sehr hilfreich erwiesen. Allerdings war hier der Herkunftsort des Urgroßvaters falsch übertragen worden. Der Johannes Krug kam nämlich aus Hartershausen, heute ein Stadtteil von Schlitz.

Seine Frau Anna Catharina hat er in Hopfgarten geheiratet (die stammte allerdings aus Heblos). Beiden haben sich „in Unter-Sorg eingekauft und wohnten daselbst“. Sie hatten 8 Kinder, von denen 4 in jungen Jahren bzw. als Kleinkinder verstorben sind.


Eines dieser Kinder, der Urgroßvater Johannes ist zwischen 1840 und 1850 nach Amerika ausgewandert. Genau konnte das nicht festgestellt werden, da er nach dem Weggang von Unter-Sorg wohl noch eine Weile bei Darmstadt gelebt hat.
Er starb 1879, seine Frau 1898. Beiden sind in Bremen im Bundesstaat Kansas begraben.
Von den Geschwistern des Urgroßvaters Johannes wanderte eine Schwester ebenfalls aus. Eine weitere Schwester blieb, Nachfahren derer leben heute noch in Brauerschwend. Der Bruder Johann Heinrich blieb ebenfalls. Dessen Enkel Heinrich lebte in Ober-Sorg.
Er ist im 1. Weltkrieg gefallen. Auf der Gedenktafel der Gefallenen des 1. Weltkrieges gibt es dazu eine letzte Erinnerung.


Das ehem. Haus des Heinrich steht noch und konnte ebenfalls in Augenschein genommen werden. Bis 1967 wurde es von dessen Ehefrau bewohnt. Nachkommen leben noch heute in der Nähe.

Norm Krug mit Söhnen vor dem zuletzt von Heinrich 

Krug bewohnten Haus in Ober-Sorg

Vortrag über Geschichte von Kirche und Vorfahren. 

Dank der perfekten Übersetzungen ins englische von Frau 

Colleen Haase (in der Bildmitte) war es ein leichtes, der Fam. 

Krug etwas über die Vorfahren zu vermitteln.


Hier, auf dem Friedhof der Kirche Hopfgarten fanden auch die                             
Ur-Ur-Großeltern von Norm Krug ihre letzte Ruhe

Familie Krug vor dem Westeingang der Hopfgärter Kirche


In der Kirche, einem Ort, den die Vorfahren sicher oft besuchten.                            Fam. Krug am Ortseingang zu Unter-Sorg, einem 
                                                                                                                                                 ehem. Wohnort der Vorfahren

Die Familien Norm Krug und Helmut Haase.

Als Geschäftspartner von Norm Krug stellte Helmut Haase  (vorne in der Mitte) den Kontakt zu J. Worm her und begleitete, zusammen mit seiner Frau Colleen Haase (Mitte links) , die Fam.Krug auf ihrer Tour, zu Stätten Luthers und Orten ihrer Vorfahren.